




Hallo ihr Lieben,
es gibt mal wieder was zu erzählen... denn während ihr alle fleißig Fassenacht gefeiert und mich bemitleidet habt, dass ich nicht dasein kann, bin ich keineswegs untätig geblieben. Statt Trübsal zu blasen bin ich spontan mit meiner isländischen Freundin Berglind, der Schottin Roisin (Ro-schien) und ihrem Landsmann Johnnie zu einem kleinen Roadtrip aufgebrochen... First stop Houston, Texas. Dort haben die Schotten eine schwangere Freundin besucht und Berglind und ich haben meinen Kumpel Brian aufgesucht. Wir haben uns mit mexikanischem Essen und Margaritas für Mardi Gras in Galveston (etwa 30 min von Houston an der Küste) gestärkt. Über Mardi Gras sollte man wissen: Idee und Zeitpunkt entsprechen Fastnacht, Ausführung ist nicht ganz dieselbe. Es gibt so ne Art venedische Gesichtsmasken, aber ansonsten ist Verkleidung eher nebensächlich. Auch werden keine Süßigkeiten, sondern "beads" geworfen: Ketten aus bunten Perlen (siehe Fotos), die von Wagen und Balkonen fliegen, vor allem wenn die Damenwelt sich einer dem prüden Amerika grotesk gegenüberstehenden Freizügigkeit hingibt... Was sage ich. It's all about boobs. Naja, genug Weiber entschließen sich, ihr Top zu liften und ob das ästhetisch ist oder nicht ist ne andere Frage. Ich sage nur, man bekommt auch beads ohne diesen kleinen Gefallen, und da wir Brian ein paar Plastikbrüste gekauft hatten, war er sowieso das Highlight und hat hervorragend abgestaubt.
Der Abend wurde im selben mexikanischen Restaurant in Houston mit einer Gute-Nacht Margarita abgeschlossen.
Am nächsten Morgen sind wir zu fünft Richtung New Orleans, Louisiana, aufgebrochen und schließlich in unserer bescheidenen Herberge, dem "Petit Motel", angekommen. Es war eher spärlich eingerichtet... aber was soll's. Billig. Und nicht zu weit vom berühmten French Quarter entfernt. Also ging es bis morgens ab auf die Bourbon Street, mehr booze, boobs and beads. Dasselbe Spiel sonntags, und Montag ging es dann wieder Richtung Heimat. Anstrengend aber extrem spaßig. Unser schottisch-amerikanisch-isländisch-deutscher Kulturmix hat sich ausgezahlt, es war zumindest nie langweilig.
Jetzt ist erstmal wieder Uni angesagt, aber Spring Break ist auch nicht mehr weit...
Liebste texanische Grüße, hope yall are great!
Julia
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